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Nadir Vilela

Geboren und aufgewachsen bin ich auf einer Farm, wo meine Geschwister und ich – mal in Begleitung meiner Mutter, mal meines Großvaters mütterlicherseits – lange Spaziergänge im „Cerrado“ machten. Wir pflückten die bei uns allen sehr beliebten einheimischen Früchte und sammelten auch Äste oder Wurzeln, die als zur Herstellung von Medizin verwendet wurden. So lernte ich schon früh über die heilende Wirkung von Pflanzen. Da es zu jener Zeit auf dem Land schwierig war medizinische Hilfe zu bekommen, wurden wir (die ganze Familie, Mitarbeiter und Nachbarn der Farm) von meiner Mutter, die viel über Kräuter wusste und eine eigene, selbst zusammengestellte Haushaltsapotheke (Kit) besaß, mit Phytotherapie und Homöopathie behandelt.

So wurde ich, Brasilianerin mit Vorfahren europäischer Einwanderer und indigener Ureinwohner, schon in meiner Kindheit in die Kunst der Heilpflanzen eingeweiht und lernte, diese zu bestimmen. Erst viel später wurde mir bewusst, welch ein Geschenk diese erlernten Fähigkeiten sind. Heute weiß ich, dass nichts durch Zufall geschieht und bin dankbar für meine Abstammung und meine kostbare Kindheit, deren Möglichkeiten ich seitdem mit den Menschen in meinem Umfeld genießen und teilen kann.

Ich wurde am 10. Juni 1941 in Itumbiara, im Bundesstaat Goiás, geboren und heiratete im Alter von 19 Jahren, nachdem ich die Schule abgeschlossen hatte. Damals war dies nicht ungewöhnlich. Nachdem ich meine vier Kindern großgezogen hatte, begann ich – zusammen mit meinem jüngsten – zu studieren. Ich studierte, nach bestandener Aufnahmeprüfung, Jura und beendete das Studium im Jahr 1985. Obwohl ich nie in diesem Berufsfeld tätig war, dient mir diese Ausbildung als Grundlage für die intellektuelle Organisation meiner therapeutischen Studien.

Im Jahr 1989 traf ich Norysa Bonilla. Mit dieser besonderen Weggefährtin hatte ich wunderbare Möglichkeiten, mein Bewusstsein zu erweitern und diese Arbeit weiterzuentwickeln. Sie stammt aus São Paulo und wohnt seit 1981 in Goiânia. Wir lernten uns bei einem Treffen von Argos (Verband der Astrologen in Goiânia, Goiás) in Goiânia kennen, wo wir beide dem selben Astrologiekurs folgten. Unsere Lebensgeschichten ähneln einander sehr und waren sind voller „Zufälle". Wir spürten, dass ein gemeinsames Projekt auf uns wartete. So bildeten wir uns gemeinsam in den Bereichen der Phytotherapie und der natürlichen Ernährung weiter. Später lernten wir über energetische Therapieformen und entwickelten schließlich das „Systema Floral - Nona Essêncya“, das zur Gründung des Unternehmens „Florais do Cerrado - Brasil“ führte.

Im Jahr 1992 führten wir in einer organisierten Gruppe Untersuchungen über verschiedene Therapieformen mit Blütenessenzen (Bachblüten und Kalifornische Blüten) durch. Diese wöchentlichen Sitzungen wurden durch unseren guten Freund Dr. Jocenir Foppa geleitet. 


Von 1993 bis 1995 studierten wir die Systeme der Blütentherapie anderer Länder und nahmen an Kursen ihrer Entwickler teil. Zur selben Zeit führten wir unsere Forschungsarbeiten an den Blumen des zentralbrasilianischen Hochlandes durch.

Besuchte Kurse (1993 - 1995): 

Terapia Floral pela Abre Flor an der Universität Mogi das Cruzes (SP, Brasilien); Workshops über australische Blüten: Living Essences mit Kadambii Barnao und Vasudeva und Australian Bush Flower Essences mit Ian White; Alaskan Flower Essences Project mit Steve Johnson; Pazific Flower Essences mit Sabina Pettitt; Intensiv-Workshop mit Desert Alchemy Flower Essences (Tucson, Arizona, USA);  kalifornische Blütenessenzen der Flower Essence Society (FES) mit Patricia Kaminski und Richard Katz; sowie Florais de Minas mit Breno Marques.

Danach habe ich in zwei Jahren einen Masterstudiengang in São Paulo am Brasilianischen Institut für Homöopathie und der Universität Ribeirão Preto (IBEHE und UNAERP) absolviert und eine Abschlussarbeit zum Thema "Jugend und Blütenessenzen" geschrieben. Ich beabsichtige, bald in ein Buch darüber zu veröffentlichen.

Während eines Aufenthaltes in Europa im Jahr 2004, stieß ich bei Schülern auf Interesse zum Thema der Pflanzensignatur. Also nahm ich mir Zeit, um das Buch "Cerrado - Blumen und Signatur", welches voraussichtlich im Dezember 2011 in Brasilien erscheinen wird, zu schreiben.

 

 

Kontakt: stefanie[at]nonaessencya.com