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Der
Cerrado – die Savannen im
Zentrum Brasiliens
Viel ist über den Cerrado
und sein Ökosystem gesagt worden, aber erst jetzt
zeigen sich Umweltschützer zunehmend um die Erhaltung
der Artenvielfalt besorgt. Viele der dort wachsenden
Pflanzen sind für ihre Wichtigkeit in der
Naturheilkunde bekannt, entdeckt durch wissenschaftliche
Forschung oder die Volksmedizin, die vor allem durch
Heiler oder „raizeiros“ (einfache Leute, die von
ihren Vorfahren gelernt haben, die Pflanzen als
Heilmittel zu nutzen) ausgeübt wird.
"Der brasilianische Cerrado hat eine
durchgehende Fläche von rund zwei Millionen
Quadratkilometern, was etwa 25% des Landes entspricht.
Der Kernbereich des Cerrados liegt vor allem in den
zentralen Hochebenen und deren Ausläufern. Dort
befindet sich auch die Wasserscheide zwischen den drei
großen Flussgebieten Brasiliens: der Amazonas, der
Paraná und der São Francisco. Die Böden des Cerrados
weisen in ihren morphologischen und physikalischen
Eigenschaften große Unterschiede auf, haben jedoch
einige gemeinsame chemische Besonderheiten, wie die
hohen Säure- und Aluminium-Toxizität, den Mangel an
Nährstoffen und ihre große Kapazität bei der
Fixierung von Phosphor." (Gazeta Tecnológica,
Mai 2001).
Es gibt verschiedene Arten von Savannen: Das Grünland,
„Campo Limpo“ genannt, wird von krautigen Gewächsen
dominiert; der „Cerradão“ von Bäumen.
Die Vegetation des Cerrados besteht aus Gräsern, Sträuchern
und Laubbäumen, die in der Regel klein sind und
verdrehte Stämme mit dicker, rissiger Rinde sowie
ledrigen Blättern haben. In dieser Region gibt es über
das ganze Jahr hinweg Blumen; sogar zur Trockenzeit,
wenn man den Eindruck hat, alles sei tot oder schlafe.
Oft sind die Bäume schon mit Blüten bedeckt, bevor
neue Blätter sprießen. Das zeigt uns ihre Stärke für
Veränderungen und die Wiedergeburt in eine neue
Lebensphase. Zurückzuführen ist dies nicht nur auf große
und tiefe Aquiferen, sondern auch auf die Wurzeln der Bäume
und Sträucher, die eine Tiefe von über 20 Metern
erreichen können (eine Eigenschaft, die Parallelen zur
besonderen Wirkung der Blütenessenzen auf unser
Unterbewusstsein aufweist).
Die Biodiversität wird auf etwa 5000 Pflanzenarten
geschätzt, von denen 80% krautige Gewächse und Sträucher
sind. In verschiedenen Landkreisen gibt es
unterschiedliche Arten, und einige Pflanzen sind nicht
überall zu finden.
Die Blumen besitzen ein hohes therapeutisches Potential
in der Phyto- sowie der Blütentherapie. Oft finden wir
diese Kostbarkeiten in so kleiner Größe in Büschen
wieder, dass wir für ihre Betrachtung eine Lupe benötigen.
Manchmal aber sind die Blüten auch so groß und auffällig,
dass sie schon von Weitem unsere Aufmerksamkeit auf sich
ziehen.
Viele dieser Pflanzen werden nichtsahnend als Unkraut
bezeichnet. Jedoch bedeuten ihr Erscheinen und Wachsen,
dass ihre Heilkraft und genesende Wirkung an jenem Orten
notwendig sind. Sie kommen dem Menschen entgegen und
regenerieren den von ihm abgenutzten Boden. Für uns
sind diese Pflanzen kein Unkraut, sondern großartige
Krankenschwestern der Erde.
Die Blütenessenzen wirken tief auf das energetische
Gleichgewicht sowie auf das der Schwingungen
unseres physischen und spirituellen Körpers und helfen
uns sowohl beim irdischen als auch beim spirituellen
Lernprozess.
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